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Auf geht-s-der Reha-Podcast! Auf geht-s-der Reha-Podcast!

Der "Auf geht's - der Reha-Podcast" richtet sich an (Verkehrs-)Unfallopfer und deren Angehörige, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Versicherungen die sich mit Personenschadenmanagement beschäftigen sowie an alle an sozialer, medizinischer und beruflicher Rehabilitation Interessierten. Ohne Fachsprache unterstützt der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige bei Ihrer Veränderung.


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Nach einem Verkehrsunfall machen Betroffene manchmal keine positiven Erfahrungen mit dem sie vertretenden Rechtsanwalt
In der aktuellen Sendung von „Auf geht’s - der Reha Podcast!“ erklärt Moritz Kerkmann von der Kanzlei Dr. Heise – Gärtner - Kerkmann aus Achim die Frage, was man in einem solchen Fall machen kann. Ist es sinnvoll, sich eine zweite Meinung einzuholen? Oder gar einen Anwaltswechsel in Betracht zu ziehen, wenn man sich schlecht vertreten fühlt?
Wann ist ein Anwaltswechsel sinnvoll? Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Rechtsanwalt nicht mit offenen Karten spielt, oder Ihnen sein genaues Vorgehen beziehungsweise seine Strategie in Bezug auf Ihren Fall nicht ausreichend erklärt?

Schleicht sich bei Ihnen das Gefühl ein, dass Ihr Rechtsanwalt nicht alle Fakten offen legt oder Ihren Fall nicht ausreichend rechtlich schildert? Gibt es allgemeine Kommunikationsschwierigkeiten? Ist Ihr Rechtsanwalt schwer erreichbar und macht keinen Schritt auf Sie zu?
Wenn Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie in erster Linie versuchen, ein persönliches Gespräch mit Ihrem Rechtsanwalt zu führen. Falls Sie mit dem Ergebnis dieses Gesprächs weiterhin unzufrieden sind, macht es Sinn, eine zweite juristische Meinung in Betracht zu ziehen.
Gerade wenn es um schwerbetroffene Verkehrsunfallopfer geht, sollte ein Rechtsanwalt Erfahrungen im Personenschadenmanagement haben. Fragen Sie Ihren Rechtsanwalt danach.

Es mag vielleicht sein, dass Ihr Rechtsanwalt allgemein viele Rechtsgebiete optimal abdeckt, nicht aber das für Sie wichtige Personenschadenmanagement.

In diesem Fall dürfen Sie beobachten, ob Ihr Rechtsanwalt Sie an einen Kollegen verweist.
Sollten Sie weiter ein ungutes Gefühl entwickeln, können Sie aktiv werden. Suchen Sie sich einen Rechtsanwalt mit Erfahrungen im Verkehrsrecht und Personenschadenmanagement und holen Sie sich eine zweite rechtliche Meinung ein. Klären Sie im vorab, welche Kosten Ihnen für die zweite Meinung entstehen.

Schildern Sie Ihren Fall und das Vorgehen Ihres Rechtsanwalts. In jedem Fall erhalten Sie auf diese Weise eine Rückmeldung, ob Sie sich auf einem guten Weg befinden.
Sie haben dann die Möglichkeit, entweder mit Ihrem Rechtsanwalt erneut in den Austausch zu gehen oder einen Anwaltswechsel vorzunehmen. Fragen Sie nach, welche Kosten Ihnen durch einen Anwaltswechsel entstehen und wer diese übernehmen könnte.
In einer Sendung mit Eduard Herwartz von der „Deutschen Interessengemeinschaft für Unfallopfer“ (DIVO) hatte Jörg Dommershausen dieses Thema schon einmal besprochen. Mehr findest du in der Sendung 47 des „Auf geht’s- der Reha-Podcast!“

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In der aktuellen Sendung des „Auf geht’s – der Reha-Podcast!“ geht es um die Neutralität nach dem Code of Conduct. Dies ist ein Verhaltenskodex zwischen Versicherungen und Rechtsanwälten beim Einsatz von Rehabilitationsdiensten.

Das dieser Verhaltenskodex bei rehamanagement- Oldenburg eingehalten wird, stellt ein Beirat sicher. Moritz Kerkmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht, aus Achim ist Vorsitzender des Beirates von rehamanagement-Oldenburg.
Moritz Kerkmann erklärt worum es beim Code of Conduct geht und wie jeder Beteiligte seinen Beitrag leisten kann, um ein möglichst gutes Rehabilitationsergebnis zu erreichen.
Nach einem Verkehrsunfall ist der Rehadienstleister dafür zuständig, dem Unfallopfer wieder auf die Beine zu helfen. Dies hat sowohl Vorteile für den Betroffenen und für die Versicherung.
Die Genesung und Rehabilitation des Unfallopfers steht im Vordergrund. Die gegnerische Haftpflichtversicherung möchte Ausgaben reduzieren.

Rechtsanwalt und gegnerische Haftpflichtversicherung sollen sich nach dem Code of Conduct im Vorwege auf einen Rehadienstleister einigen und das Reha-Ziel festlegen.

Das der Rehabilitationsdienstleister eine neutrale Stellung zwischen allen am Verfahren Beteiligten einnimmt, ist wichtig. Damit das Vertrauensverhältnis zwischen Unfallopfer und Rehadienstleister geschützt ist, wird die Einhaltung der Neutralität durch einen Beirat sichergestellt.

Für Moritz Kerkmann, Vorsitzender des Beirats von rehamanagement-Oldenburg ist das oberste Gebot des Codes of Conduct die Wahrung der Neutralität. Der betreuende Rehadienstleister, muss gegenüber dem Betroffenen, der Versicherung und dem Rechtsanwalt des Betroffenen nicht nur neutral bleiben. Er hat die Verpflichtung die Beteiligten zeitgleich über den Stand der Rehabilitation zu informieren. Klar ist, dass Unfallopfer und Rehadienstleister einen gemeinsamen Reha-Plan erstellen. Dies schafft für alle Beteiligten Klarheit, wie es weiter geht.

Um die Einhaltung des Codes of Conduct sicherzustellen, besteht der Beirat aus Mitgliedern aus dem Bereich Medizin, dem Arbeits- und Sozialbereich und Recht.

Ein Rechtsanwalt wird von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltsverein (DAV) entsandt. Er prüft zweimal im Jahr nach dem Zufallsprinzip 10 Beratungsfälle von rehamanagement-Oldenburg. Herr Kohake, Rechtsanwalt aus Osnabrück, wurde vom DAV in den Beirat von rehamanagement-Oldenburg entsandt.
Kommt es zu Beschwerden, ist eine umgehende Überprüfung durch Herrn Kohake notwendig.

Herr Kerkmann geht auch auf die Frage ein, warum Anwälten manchmal Vorbehalte gegenüber Rehadienstleistern zu haben.

Er erklärt, dass es meistens um das Vorurteil gehe, der Profit-Gedanke würde im Vordergrund stehen. Um Aufklärung zu schaffen, sei die “Win-Win-Win”-Situation für die Geschädigten, die Versicherungen, sowie den Anwalt des Geschädigten zu sehen. Solange die Einhaltung des Code of Conduct sichergestellt ist, hat eine Zusammenarbeit nur Vorteile.

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Um eine optimale Versorgung von Unfallverletzten sicherzustellen ist es wichtig, dass gute Netzwerkbeziehungen bestehen. Deshalb ist eine der wichtigsten Aufgaben von Jörg Dommershausen, Netzwerke im Bereich der Rehabilitation aufzubauen und zu pflegen.

In der aktuellen Sendung von "Auf geht's - der Reha-Podcast!" berichtet Jörg Dommershausen von einem Netzwerkpartner, dem Care-Center Rhein-Ruhr in Bochum. Mit dem Care-Center Rhein-Ruhr, dem ehemaligen berufsgenossenschaftlichen Versorgungsteam (BVT) arbeitet Jörg Dommershausen schon mehr als zehn Jahre zusammen.

Zu den Netzwerken gehört auch, dass Versorgungsprozesse kritisch betrachtet und optimiert werden.

Hierzu gehört auch die optimale Versorgung mit Sitzkissen, gerade wenn es um eine Querschnittslähmung geht.
Hier bietet das Care-Center Rhein-Ruhr eine Sitzdruckmessung an, mit der die optimale Sitzkissenwahl erarbeitet werden kann.

Dabei geht es neben Sitzdruckspitzen, die Auslöser für ein Druckgeschwür sein können, auch um das sogenannte Mikroklima. Karsten Knüppel als Experte des Care-Center Rhein-Ruhr erklärt in der aktuellen Sendung von "Auf geht's - der Reha-Podcast!", wie eine Sitzdruckmessung durchgeführt wird und worauf geachtet werden darf.

Das Care-Center Rhein-Ruhr bietet die Sitzdruckmessung ambulant an, die Betroffenen müssen somit nicht extra nach Bochum fahren.

Für die Betroffenen wird vermieden, dass zum Beispiel Druckgeschwüre entstehen, die teilweise lange stationäre Behandlungen erforderlich machen. Für die Kostenträger ist eine Sitzdruckmessung eine Möglichkeit, den Betroffenen zu helfen und Kosten zu vermeiden. Die Sitzdruckmessung bietet insofern den Vorteil der gesundheitlichen Prävention von Betroffenen.

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Heute geht es um die Pflege nach einem Unfall. Unter diesem breiten Begriff werden verschieden Themen von Jasmin Kunstreich aufgegriffen und detailliert erläutert. „Es ist eine Problematik, weil die Krankenhäuser eine Akut-Versorgung abgeschlossen haben.“, sagt Jasmin Kunstreich über die Zwischenstufe zwischen Krankenhausunterbringung und vollständiger Rehabilitation. Es ein breites Thema, dass viele Fragen aufwirft wie „Wie geht es eigentlich weiter, wenn ich aus dem Krankenhaus entlassen werde und alleinstehend bin?“, „Wer übernimmt die Kosten bei gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen?“ und „Was muss man tun? Oder kann ich Hilfe bekommen?“. Antworten auf diese und andere Fragen werden Sie in dem informativen Podcast mit Jasmin Kunstreich finden. Zudem finden Sie eine hilfreiche Unterstützung zur Antragsstellung.

Nach einem schweren Unfall benötigen viele Menschen vorübergehend eine sogenannte Kurzzeitpflege im Rahmen des Entlassmanagements, ohne dass sie grundsätzlich über eine Pflegebedürftigkeit in Bezug auf die Pflegeversicherung verfügen. Seit dem 01. Oktober 2017 sind Krankenhäuser gesetzlich zur Organisation eines Entlassungsmanagements verpflichtet. Dabei haben Patienten die Möglichkeit für bis zu vier Wochen ambulante Pflege und häusliche Versorgung durch eine Krankenpflege zu beantragen. Die Krankenkassen übernehmen in erster Linie die Kosten für die ambulante Pflege der betroffenen Person. Ebenfalls enthalten in den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse sind die Kosten für die Pflege für die Behandlung sowie eine häusliche Unterstützung.

Je nach Fall, muss ein Antrag auf eine Pflegegrad eingereicht werden. Dies gilt in der Regel, wenn die Person vor dem Unfall bereits pflegebedürftig geworden ist. Bei Jasmin Kunstreich können Sie sich jederzeit über die Pflege nach einem Unfall informieren.

Die relativ neue Gesetzesreglung für die Kostenübernahme von einer gesetzlichen Pflege ist in erster Linie zur Sicherheit für die betroffene Person als auch dessen Familie bzw. Angehörige eingeführt worden. In erster Linie geht es um die Sicherheit des Patienten. Durch eine ärztliche Verordnung wird die Dauer der ambulanten Pflege nach einem Unfall festgelegt. Auf diese Weise wird den Betroffenen die Organisation für den Übergang vom Krankhausaufenthalt zur Pflege nach dem Unfall vereinfacht.

In der Regel und je nach Verfügbarkeit wird die zuständige Pflege innerhalb von drei Tagen bereit gestellt. Falls der oder die Patientin Kinder unter 12 Jahren hat, kann die Pflegezeit auf 26 Wochen ausgeweitet werden. Im Falle, dass die Leistungen für Pflege nach einem Unfall nicht erreichen, kann der Aufenthalt in eine Pflegeeinrichtung für eins bis zwei Monate bzw. maximal 8 Wochen beantragt werden. Ausgiebige Erläuterungen zum dem Thema Entlassmanagement finden Sie bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit oder unter Semed Sicherheit & Lebensqualität.

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Schon in der Vergangenheit ist der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" auf die Möglichkeiten einer beruflichen Neuorientierung eingegangen. Damals ging es um die Angebote der Firma Malt|Harms aus Bremen (jetzt die Sendung als Link hinterlegen).

Aber es geht auch anders. Jörg Dommershausen begleitet ein Unfallopfer, dass nach seinem Unfall als selbstständiger Maurer nicht mehr arbeiten kann.

Die Sozialversicherungsträger konnten keine Leistungen gewähren. Hier springt die gegnerische Haftpflichtversicherung dem Unfallopfer zur Seite.

Rehamanagement-Oldenburg wurde hinzugezogen, um die Möglichkeiten der Teilhabe am Arbeitsleben auszuloten.

Aufgrund der Berufsbiografie des Klienten von rehamanagement-Oldenburg konnte rasch gemeinsam geplant werden, das Interesse am Beruf der Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) besteht.

Im Rahmen einer Assessmentmaßnahme gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt konnte geklärt werden, dass gute Chancen für den Betroffenen bestehen nach einer beruflichen Qualifizierung im Arbeitsleben wieder Fuß zu fassen.

Wenn man allerdings aufgrund des Berufslebens lange nicht mehr Theorie gelernt hat, dürfen die Stärken in diesem Bereich wieder aktiviert werden.

Der Klient von Jörg Dommershausen konnte im Rahmen eines Rehabilitationsvorbereitungslehrgangs (RVL) seine Stärken beim Lernen wiederentdecken. Altes Wissen wurde mithilfe des Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt wiederentdeckt und aufgefrischt. Dies hat dem Betroffenen auch eine Stärkung des Selbstwertgefühls gebracht.

Mit neuen Erfahrungen und neuem Schwung wird jetzt die berufliche Zukunft in einer zweijährigen Qualifikation zur Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung im Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt gemeinsam gestaltet.

Durch Praktika wird gewährleistet, dass eine Bindung an den ersten Arbeitsmarkt und der Chance einer Arbeitsaufnahme nach der Maßnahme erfolgt.

Die gegnerische Haftpflichtversicherung trägt die Kosten der beruflichen Neuorientierung und der Qualifizierungsmaßnahme. Dies war nur möglich, weil Unfallopfer, begleitender Rechtsanwalt und gegnerische Haftpflichtversicherung gemeinsam Lösungen konstruktiv gefunden haben.

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