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Auf geht-s-der Reha-Podcast! Neue Wege schaffen für Unfallopfer, Rechtsanwälte und Versicherungen im Personenschadenmanagement

Der "Auf geht's - der Reha-Podcast" richtet sich an (Verkehrs-)Unfallopfer und deren Angehörige, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Versicherungen die sich mit Personenschadenmanagement beschäftigen sowie an alle an sozialer, medizinischer und beruflicher Rehabilitation Interessierten. Ohne Fachsprache unterstützt der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige bei Ihrer Veränderung.


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Streit und Unmut über die Zahlungsbereitschaft von Haftpflichtversicherungen scheinen heute kein Einzelfall zu sein. Umso schöner ist es deshalb, die Geschichte von Anna-Lena zu hören, einer jungen Frau, die nach einem schweren Unfall ihren Arm nicht bewegen konnte. In einem offenen Gespräch mit Jörg Dommershausen beschreibt sie ihr Glück, das sie dank der gegnerischen Haftpflichtversicherung wieder gewonnen hat.

Eine Haftpflichtversicherung, die sich nicht nur um den Sachschaden kümmert, sondern auch um das körperlich und psychisch verletzte Unfallopfer. Dies durfte Anna-Lena im Jahr 2014 erleben, die nach einem schweren Unfall ihren Arm nicht bewegen konnte, zu einem Zeitpunkt, als sie kurz vor den Abschlussprüfungen für ihren Traumberuf als Heilerziehungspflegerin stand. Für die junge Frau brach eine Welt zusammen, denn die Ärzte waren der Meinung, sie werde ihr Leben umgestalten müssen.

Die Hoffnung fand die junge Frau wieder, nachdem Reha-Manager Jörg Dommershausen ihr ein Krankenhaus vorgeschlagen hatte, in dem die anfangs suboptimale Heilbehandlung leicht verändert wurde. Die gegnerische Haftpflichtversicherung übernahm dabei nicht nur die Kosten für die ambulante Rehabilitation, sondern auch die Kosten für die täglichen Taxifahrten, denn Pendeln mit dem Zug war für Anna-Lena mit einem schwer verletzten Arm nicht möglich.

Trotz ihrer Fortschritte, die sie mit Hilfe unterschiedlicher Therapien in der REHA Klinik machte, fehlte Anna-Lena der Lebensmut. Wie sollte es weitergehen, nachdem sie ihren Traumberuf nicht mehr ausüben konnte? Jörg Dommershausen startete mit Anna-Lena ein Experiment: Die junge Frau schrieb Werte auf, die in Verbindung mit ihren persönlichen und beruflichen Zielen stehen. Nachdem sie genauere Vorstellungen von ihrem künftigen Beruf hatte, bewarb sich Anna-Lena für ein Praktikum im Aphasie- und Seniorenzentrum Vechta.

Dort hat sich Anna-Lena von Beginn an wohl gefühlt: „Das Haus ist eine Einrichtung, die wahnsinnig herzlich ist!“ Nach vier Wochen in der Ergotherapie und Logopädie konnte Anna-Lena das Praktikum um weitere vier Wochen verlängern. So begeisterte Anna-Lena sich täglich für den Beruf der Logopädin und entschied sich dadurch für diese Ausbildung.

Weil sich die Mitarbeiterin der gegnerischen Haftpflichtversicherung regelmäßig nach dem Wohl von Anna-Lena erkundigte, blieb die Entscheidung für eine Ausbildung zur Logopädin nicht unbemerkt. Die Versicherung übernahm sogar die Kosten für Anna-Lenas Ausbildung.

Bevor Anna-Lena in einem Monat ihre Ausbildung nun beendet und ihre Festanstellung im Aphasiezentrum Vechta beginnt, kann sie mit einem Strahlen von sich behaupten, glücklich zu sein. Ihre Ziele, die sie sich gesteckt hatte, sind erreicht: Eine tolle Wohnung, einen Job, der ihr Spaß macht und Freunde fürs Leben. „Es gab nie einen Punkt, an dem sie mich hängen gelassen haben“, sagt Anna-Lena über die gegnerische Haftpflichtversicherung, „ich habe denen viel zu verdanken, definitiv“.

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Der Chefarzt der Rehaklinik am Sendesaal, Herr Dr. Melzer, berichtet heute über die Rehabilitation einer speziellen Personengruppe: ältere Menschen.
Dass Senioren aber – zum Glück! – gar nicht mehr so speziell im Unterschied zu jüngeren Menschen behandelt werden, zeigt der Wandel, den es in der Versorgung älterer Menschen gegeben hat. Jetzt heißt es: Reha statt Pflege!
Der derzeitige demografische Wandel ist der Auslöser für eine Veränderung: Die Menschen werden immer älter und gleichzeitig gibt es immer weniger junge Menschen. Deshalb ist heutzutage nicht mehr die Behandlung bis zur Genesung das Ziel, sodass die Älteren sich anschließend häufig in Pflegeeinrichtungen wiederfinden, sondern die Wiederherstellung der Selbstständigkeit wird angestrebt! Die Senioren sollen im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können und dort ihr selbstbestimmtes Leben wie vor dem Unfall oder der Erkrankung aufnehmen.
Damit dies gelingen kann, werden in das Reha-Konzept mittlerweile die Lebensumstände der Patienten mit aufgenommen: Welche Gegebenheiten erwartet die Patienten, wenn sie wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren und wie können sie darauf vorbereitet werden? Was braucht es, damit die Patienten ihr vorheriges Leben wiederaufnehmen können? Durch die Beantwortung dieser Fragen wird festgestellt, wie das Leben nach der Reha-Behandlung ablaufen kann.
Damit die Rehabilitation – nicht nur bei älteren Menschen – erfolgsversprechend ist, müssen im Vorfeld folgende Aspekte geklärt werden:
- Die Reha-Bedürftigkeit (Was ist das derzeitige Defizit?)
- Das Reha-Ziel (Was will der Patient erreichen?)
- Die Reha-Prognose (Was kann erreicht werden, welche Ziele sind realistisch?)
Das Ziel der Teilhabe am Leben kann nur durch enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen umgesetzt werden. Somit ist auch der Informationsaustausch mit dem Hausarzt von größter Wichtigkeit, damit dieser im Anschluss an die Reha-Behandlung die nötigen Maßnahmen einleiten kann, sodass der Patient bei eventuell auftretenden Problemen nicht alleine dasteht.
Und wie geht es nach der Reha weiter? Kann der Patient wieder in die eigene Wohnung zurück? Oder müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit die Wohnung barrierefrei gestaltet wird? Um diese Fragen zu klären, werden auf Wunsch die Wohnungen der Patienten aufgesucht. Es wird geklärt, welche Umbaumaßnahmen notwendig sind. Bei der Antragstellung erhalten die Patienten von Herrn Dr. Melzer Unterstützung.
Eine Kurzeitpflege ist nur die Ausnahme!

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Der Unfall alleine war nicht seine größte Herausforderung. Christian Wenkert muss sich mit vielen verschiedenen Umständen auseinandersetzen und sein Leben neu ausrichten. Doch heute weiß er: er ist wieder angekommen!

2008 ist Christian Wenkert in einen Autounfall verwickelt. Das Resultat: Wirbelfraktur. Doch folgende Reha-Behandlungen helfen nur mäßig, denn anscheinend führt eine fehlerhaft durchgeführte Operation zu Schwierigkeiten.

Nachdem Christian in einem anderen Krankenhaus jedoch noch einmal operiert wird, steht für ihn nur eines fest: Es ist schlimmer als vorher. Die Meinungen von Ärzten und Fachleuten gehen auseinander – Was wäre besser gewesen, wie hätte man anders handeln können? – alles nur Spekulationen, die im Nachhinein nicht weiterhelfen.

Auch in anderen Lebensbereichen fühlt sich Christian Wenkert hin und her gerissen zwischen verschiedenen Optionen und Anforderungen.
Der gelernte Ver- und Entsorger hat zwar das große Glück, einen engagierten Chef zu haben, der Kompromisse sucht, damit Christian seiner Arbeit weiter nachgehen kann, doch da er auf seinen Rollstuhl angewiesen ist, gibt es im Endeffekt keine andere Alternative als den Bürojob für ihn. Doch Christian macht seine Arbeit gut und hat Spaß daran.

Schwieriger gestaltet sich da der Umgang mit Versicherungen und Gerichten. Die „Nebenschauplätze“, die nicht Teil des eigentlichen Gesundungsprozesses sind, rauben viel Kraft.

Was Christian Halt gibt, ist sein Umfeld. Arbeit, Familie, Sport und die Therapien sorgen für einen geregelten Ablauf und Christian agiert ausgeglichen zwischen diesen essenziellen Wirkräumen. Dazu gehört auch seine Teilnahme bei den Dragon Wheelers. Das hilft ihm, einen positiven Blick auf sein Leben zu werfen: Er ist zufrieden!
„Ich kann mein Leben gestalten, wie ich es möchte“, zieht er sein Fazit. Dass dazu auch Kompromisse und Alternativen gehören, ist ihm bewusst.

Schlüsselwörter:
Neufindung, Ankommen, Alternativen, Chancen, Kompromisse, Zufriedenheit, Einstellung, Wirkräume, Unterstützung

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Heute hat Jörg eine alte Bekannte besucht, die die Stammhörer des Auf geht’s - der Reha-Podcast! schon kennen.

Sabrina war schon in den Sendungen 107 bis 110.

Und für Sabrina sollte es weiter gehen. Sie war zwischenzeitlich zur Intensivtherapie im Aphasie-Zentrum-Vechta.

Jetzt stand für Sabrina einmal etwas Neues an. Sie hat sich vor einigen Monaten das Ambulanticum in Herdecke gemeinsam mit Jörg angesehen, weil sie einen neuen Therapieanreiz gesucht hat.

Die gegnerische Haftpflichtversicherung unterstützt Sabrina immer noch bei ihrer Rehabilitation. Und das nach mehr als fünf Jahren.

Jetzt war Sabrina für vier Wochen im Ambulanticum Herdecke. Sie erzählt in dieser Sendung des Auf geht’s-der Reha-Podcast!, mit welchen Zielen sie angereist ist.

Die Therapien im Ambulanticum haben Sabrina auch nach so langer Zeit nicht nur gut getan, sondern auch weiter gebracht.

Sabrinas Ziel war es zu Beginn der Intensivtherapie, mehr ihren gelähmten rechten Arm im Alltag einsetzten zu können. Dieses Ziel hat Sabrina erreicht.

Ein weiterer Wunsch von Sabrina ist es, sicherer im Alltag gehen zu können. Insbesondere arbeitet Sabrina auch daran, ihre persönliche Wegstrecke zu erweitern und möglichst ohne Hilfsmittel auszukommen. Hier ist sie schon ihrem persönlichen Ziel etwas näher zu kommen.

Und sie möchte noch mehr erreichen. Dafür muss es nach der Zeit im Ambulanticum Herdecke weiter gehen. Klar, das rehamanagement-Oldenburg Sabrina weiter auf ihrem Weg unterstützt. Dabei wird es erst einmal darum gehen, die gesetzliche Krankenkasse für die zukünftige Intensivtherapie zu gewinnen. Das dies nicht immer so ganz leicht ist, haben wir ja schon in einigen unserer Sendungen angedeutet.

Schlüsselwörter:
Intensivtherapie, Ambulanticum Herdecke, Physiotherapie, Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittslähmung, Dr. Krahl, Samuel Koch, Tetraplegie, Paraplegie

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Chancen ergreifen nach dem Unfall

Silvester 2015 änderte sich Christian Engels Leben von Grund auf. Während andere Menschen nur symbolisch den "Rutsch ins neue Jahr" vollziehen, kam der junge Mann aus Ostfriesland durch einen Autofahrer mit dem Motorrad ins Rutschen und musste sich nach mehrmonatigen Krankenhausaufenthalten, zahlreichen Operationen und Rehabilitationsmaßnahmen seine selbstständige Lebensführung zurück erarbeiten.

Ein unverschuldeter Motorradunfall

Im Reha-Podcast erzählt Christian von den Entwicklungen nach dem Unfall. An die ersten eineinhalb Monate kann er sich kaum mehr erinnern: Einige Tage lag er im Koma, danach benötigte er starke Schmerzmittel, die ihn immer wieder wegdämmern ließen. Sieben Operationen musste er schon in diesem Zeitraum über sich ergehen lassen. Ein Kompartmentsyndrom im Fuß, eine neuromuskuläre Störung oder Gewebe- und Organschädigung, das im Fall von Christian dazu führte, dass er seinen Fuß nicht mehr wie gewohnt steuern konnte. Eine Besserung schien unmöglich. Er musste seine Wohnung aufgeben und zu seiner Mutter zurückziehen.

Alternativen suchen, wenn der Erfolg nicht eintritt

Dazu kamen Schmerzen im mehrfach operierten Knie, deren Ursache sich erst in einem zweiten konsultierten Krankenhaus fand. Es waren noch Splitter im Knie. Hierdurch stand früh fest, dass Christian langfristig ein neues Knie benötigen würde. Die Rückkehr an seinen alten Arbeitsplatz als Fliesen-, Platten- und Mosaikleger wurde somit unmöglich. Die engagierte Anwältin konnte nicht den gewünschten Erfolg erwirken, weshalb rehamanagement-Oldenburg nicht nur über das Reha-Gespräch mit Dr. Mälzer den Kontakt mit Professor Vogt von der Medizinischen Hochschule Hannover anregte, sondern auch einen versierten Fachanwalt für Christian hinzuzog.[nbsp]

Chancen ergreifen, die Rechtsanwalt, Facharzt und Reha-Management aufzeigen.

Heute steht Christian Engels vor neuen Chancen, die er mit Disziplin und Ausdauer zu nutzen versteht: Vielfältige Fortschritte durch die Reha-Behandlungen verhelfen ihm Schritt für Schritt in ein neues Leben mit einer nun begonnenen Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, er hat eine neue, eigene Wohnung und wird von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners mit finanziellen Mitteln für die Behandlung sowie für den Neubeginn unterstützt.

Schlüsselwörter:
Motorradunfall, Reha, Kompartmentsyndrom, Berufsunfähigkeit, Rechtsanwalt, Haftpflichtversicherung

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