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Auf geht-s-der Reha-Podcast! Neue Wege schaffen für Unfallopfer, Rechtsanwälte und Versicherungen im Personenschadenmanagement

Der "Auf geht's - der Reha-Podcast" richtet sich an (Verkehrs-)Unfallopfer und deren Angehörige, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Versicherungen die sich mit Personenschadenmanagement beschäftigen sowie an alle an sozialer, medizinischer und beruflicher Rehabilitation Interessierten. Ohne Fachsprache unterstützt der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige bei Ihrer Veränderung.


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Dranbleiben – das ist der wichtige Punkt! Daher bleibt Jörg Dommershausen auch heute noch einmal dran am Thema „Ziele“ und gibt einen kleinen Überblick.
Das SMART-Modell dient der erfolgsversprechenden Zielsetzung. Richten Sie ihre Ziele nach diesen Kriterien, wird es Ihnen auch leichter fallen, diese zu erreichen. Doch durch bloßes feststecken von Zielen erlangt man noch keinen Erfolg. Sie müssen aktiv daran arbeiten und dürfen den Fokus nicht verlieren. Ob der Punkt T= Terminiert dabei für Sie eine Motivation oder doch eher Stress darstellt, entschieden Sie alleine. Im Zweifelsfall lassen sie sich lieber mehr Zeit, erreichen dafür aber ihr Ziel auch wirklich zufriedenstellend! Das mag viel Energie kosten, doch das Ergebnis ist es wert. Beweisen Sie Ausdauer und geben Sie nicht auf!

In der nächsten Sendung berichtet abermals Ramona Rosema aus ihrem Leben. Sie zeigt dabei, dass es nicht nur für den Betroffenen darauf ankommt dranzubleiben, sondern gibt einen Einblick in die dauerhaften Leistungen von Angehörigen. Wie diese mit den Situationen umgehen und welche Schwierigkeiten damit einhergehen, hören Sie am 28. März!

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Ein dramatischer Autounfall änderte das Leben von Sven Doering im Jahr 2002. Ein entgegen kommendes Fahrzeug mit Anhänger traf seinen Wagen. Die im Hänger befindliche Steinladung verwandelte sich in verheerende Wurfgeschosse, welche die linke Gesichtshälfte des jungen Auszubildenden zerstörten. Nach einer schweren Not-OP und dem Einsatz einer Schädeldeckenplastik aus Keramik musste auch sein verlorenes Auge mit einem Glasauge ersetzt werden. Im Interview berichtet Sven Doering, wie er nach Reha und vielfältigen Operationen eine spannende Laufbahn einschlug und heute mit einer modernen Augenepithese lebt.

Erfolgreich im Berufsleben nach dem schweren Unfall

Nach einem Unfall versuchen Betroffene meist das Beste aus Ihrer Situation zu machen. "Aufgeben geht nicht", heißt die Devise und das Bestreben nach einer erfolgreichen Rehabilitation, neuer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben oder das Arbeit finden in altbekannten und neuen Tätigkeitsbereichen bildet den Mittelpunkt. Sind die Unfallfolgen wie im Fall von Sven Doering jedoch deutlich sichtbar, fügt sich zur gesundheitlichen Problematik die ästhetische Komponente, die weit über die Kosmetik hinaus geht.

Sven Doering berichtet im Interview davon, wie er nach der Rehabilitation die Ausbildung zum Vermessungstechniker fortführte. Das "Dranbleiben" am Berufsleben war für ihn als jungen Mann die einzige Option, weshalb der nach dem Abschluss der Ausbildung durch Fortbildungen und Qualifizierungen seine Fertigkeiten nachhaltig erweiterte. Parallel dazu musste er vielfältige Operationen bewältigen, um gesundheitliche Verbesserungen sowie ästhetische Aspekte herbeizuführen.

Epithesen als hochwertige Alternative für die gelungene Teilhabe

Nachdem alle herkömmlichen Methoden der Gesichtsrekonstruktion ausgeschöpft waren, rieten ihm Fachleute zu einer Augenepithese, einer hochwertigen Silikonprothese, die individuell an die Optik des Betroffenen angepasst die fehlenden Gesichtsbereiche ersetzen soll. Die Epithese wird dabei mit Magneten im Gesicht platziert, bedarf jedoch der guten Pflege, sorgfältiger Hygiene und regelmäßiger Anpassungen. Er berichtet von den komplexen Anpassungsschritten und den notwendigen Behandlungen, die den erfolgreichen Einsatz der modernen Augenprotetik ermöglicht.

Heute ist Sven Doering mit seinen Kenntnissen als Vermessungstechniker und Verwaltungswirt im öffentlichen Dienst der Bauverwaltung tätig, geht mit gestärktem Selbstbewusstsein durch das Leben und kann auf einen spannenden Erfolgsweg zurückblicken, der ganz sicher noch nicht zu Ende ist. Gleichzeitig macht er anderen Betroffenen Mut, ihren eigenen Weg der Inklusion zu gehen, um auch mit Einschränkungen die Arbeit zu finden, die den persönlichen Neigungen entspricht.

Schlüsselwörter

Augenprothetik,Epithese, Arbeit finden, dranbleiben, aufgeben geht nicht, Kosmetik, Teilhabe, Inklusion, Gesichtsrekonstruktion, Silikonprothese, Rehabilitation

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Ziele zu erreichen und Erfolge zu erleben ist für jeden einzelnen Menschen wichtig, darin sollte es wohl wenig Widerspruch geben. Für den Weg zum Ziel gibt es jedoch kein allgemeingültiges Erfolgsrezept. Der wichtigste Faktor ist das Individuum – Du selbst!

Aber es gibt viele Strategien, die dir helfen können zu einem positiven Ergebnis zu kommen.

Heute geht Jörg Dommershausen auf die Diskussion ein, ob und inwiefern eine klare Zielsetzung überhaupt sinnvoll ist. (weiterlesen)

In Sendung 18 des Auf geht’s der Reha-Podcast (kann man das direkt hier im Text verlinken?) wurde bereits das SMART-Modell zur Zielerreichung vorgestellt. Heute setzt sich Jörg Dommershausen noch einmal genauer mit dem Punkt S=Spezifisch auseinander.

In einem Betrag der Nordwest Zeitung deckt der Motivationspsychologe Dr. Stefan Frädrich seine Stellung zur Zielsetzung auf: „Der Weg ist das Ziel, oft aber ist das Ziel im Weg.“

Die Handlungen, welche schlussendlich zu einem Ergebnis führen, seien von viel größerer Bedeutung, als das feststecken eines präzisen Ziels. Dies zeige sich bereits daran, dass jeder Dinge erreicht, welche man sich zuvor gar nicht bewusst vorgenommen hat.

Hier setzten der Erklärungsansatz von Vera F. Birkenbihl an, welche in ihrem Buch „Inneres Archiv“ von den „Spaghetti-Neuronen“ berichtet: Aufgrund der Aktivität dieser Neuronen lernen wir viele Dinge, indem wir sie uns bei anderen abgucken – beispielsweise Spaghetti essen. Dieses wiederspiegeln findet unterbewusst statt, sodass es keine klare Zielformulierung benötigt.

Jörg Dommershausen empfindet die Zielsetzung allerdings gerade für die Mobilisierung der eigenen Kräfte notwendig. Je mehr man sich der eigenen Situation bewusst ist, seine Defizite erkennt, desto wichtiger ist es, einen Fokus zu setzen. Es geht um das bewusst werden der eigenen Ziele. So ist die Ausübung der Handlungen, das Bestreiten des Weges, nicht nur einfacher, sondern auch erfolgsversprechender.

Eine Motivation aus sich heraus sei zwar wünschenswert, doch Ziele als Hilfestellung keinesfalls zu unterschätzen. Dies gilt in allen Lebenslagen. Wer kann seinem eigenen Schweinehund schon widersagen, um endlich mal wieder Sport zu treiben, sich an die Bearbeitung der nächsten Prüfungsleistung zu machen oder die Reha-Übungen durchzuführen, wenn man dabei nicht das gewünschte Ergebnis fokussiert?

Die Sinnsuche innerhalb der eigenen Handlung, welche Herr Dr. Frädrich fordert, ist ohne Zweifel von großer Wichtigkeit. In seiner Arbeit als Reha-Manger und Reha-Coach betreut Jörg Dommershausen seine Klienten auch in diesem Hinblick. Zielsetzungen und Lösungsstrategien werden nicht schichtweg nur gefordert, sondern zusammen erarbeitet, diskutiert und angepasst, bis der Klient zufrieden und zuversichtlich den neuen Aufgaben entgegensieht. Diese Unterstützung wird immer gewährleistet.

In der nächsten Sendung von Auf geht’s - der Reha-Podcast ist Sven Döding zu Gast. Er berichtet, wie sein Leben nach einem Schädel -Hirn-Trauma weitergeht.

Den entsprechenden NWZ-Artikel zur heutigen Sendung finden Sie online: http://www.nwzonline.de/wirtschaft/warum-ziele-quatsch-sind_a_31,2,102171845.html

Nähere Informationen zu den Spaghetti-Neuronen und weiteren Interessanten Überlegungen von Verena Birkenbihl gibt es hier: https://birkenbihldenkt.wordpress.com/tag/gehirn/

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Spezialisierte Fachdienste und eine gute Behandlung können bei einer Epilepsie als Basis für den Erhalt der Arbeitskraft dienen. Das Netzwerk Epilepsie und Arbeit (NEA) setzt sich für die Vermittlung zwischen allen Beteiligten ein, um bei Bedarf den Arbeitsplatz umzustrukturieren, neue Wege aufzuzeigen und bei fehlenden Lösungsmöglichkeiten neue Optionen darzulegen. Susanne Heggemann agiert im Netzwerk für Reha-Aktiv-Bersenbrück, das seit 2012 den Schwerpunkt auf die Kombination Arbeit und Epilepsie legt.

Ob Vermittlung am Arbeitsplatz, Hilfestellung für den Arbeitgeber bei der Arbeitsplatzumstrukturierung oder der Suche nach einem alternativen Betätigungsfeld, wenn der eigene Beruf nach der Diagnostik eines Anfallsleidens nicht mehr ausführbar ist: Susanne Heggemann weiß, welche Probleme auf Epileptiker in der Arbeitswelt zukommen. Gefährdungen wie das Arbeiten an Maschinen oder der Verlust der Fahreignung führen dabei nicht selten dazu, dass der ursprüngliche Beruf völlig aus den möglichen Zukunftsoptionen wegfällt und eine Neustrukturierung des Arbeitsplatzes durch besondere Schutzmaßnahmen und Hilfsmittel oder die Entwicklung eines neuen Tätigkeitsfeldes im Unternehmen nötig wird.

"Für uns ist es hilfreich, die Vorgeschichte zu wissen.", berichtet Susanne Heggemann im Podcast. Ihre Hilfestellung kann die "erste Hilfe" in der beruflichen Neuplanung darstellen, aber auch die langfristige Begleitung bis hin zur Neuentwicklung und Umsetzung in der neuen Tätigkeit. Durchschnittlich werden Betroffene zwischen fünf und sechs Monate begleitet, mitunter reichen sechs Wochen bis drei Monate, bei schwierigen Aspekten wird auch länger betreut. Das Team sieht sich dabei nicht allein als Ansprechpartner für Betroffene und ihre Angehörigen, sondern auch als Partner der Arbeitgeber, die sich aktiv in die nötigen Anpassungsmaßnahmen einbringen wollen oder als Schnittstelle für den Kontakt mit den richtigen Kostenträgern. Im Mittelpunkt steht jedoch der Betroffene selbst, der nach notwendiger Reha mit Aspekten wie der Schwerbehinderung, den richtigen Medikamenten und den neuen Herausforderungen der Arbeitswelt konfrontiert ist.

Doch nicht immer gibt es eine Lösung, die sich durch die Umgestaltung des Arbeitsplatzes entsprechend der Bedürfnisse des Betroffenen umsetzen lässt. "Es gibt unterschiedliche Anfallsarten bei Epilepsie und je nach Ausprägung und bei bestimmten Ausfallsarten ist es nicht mehr möglich bestimmte Berufe auszuüben." berichtet Susanne Heggemann und führt aus, dass ein Berufskraftfahrer, der seine Fahreignung verliert, für ein Unternehmen kaum mehr einsetzbar ist. Finden sich keine neuen Betätigungsfelder im Unternehmen, wird die Erkrankung zum Kündigungsgrund. In solchen Fällen unterstützt das Team von Reha-Aktiv-Bersenbrück bei der Neuorientierung auf dem Arbeitsmarkt, deren Möglichkeiten von der Weiterbildung bis hin zu einer völlig neuen Tätigkeit reichen kann.

Der spannende Podcast rund um das Thema Epilepsie und Arbeit schließt mit interessanten Literaturempfehlungen, die sich an Betroffene, aber auch an interessierte Arbeitgeber und Angehörige wenden.

Schlüsselwörter

Epilepsie, Arbeit, Fahreignung, NEA, Netzwerk Epilepsie und Arbeit, Gefährdungen, Anfallsleiden, Fachdienste, Vermittlung Arbeitsplatz, Medikamente, Symptome, Behandlung, erste Hilfe, Arbeitsplatz, Kollegen, Arbeitgeber, Schwerbehinderung, Beruf, Arbeitswelt, Arbeitsfähigkeit, Kündigungsgrund, arbeiten an Maschinen

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2017 stehen auch bei uns Veränderungen an. Unser Ziel: Allen Interessierten einen besseren Einblick in die Rehabilitation verschaffen und Anregungen geben. Somit starten wir heute mit unserem ersten Video-Beitrag.
Zukünftig wird wie gewohnt alle vier Wochen ein Experteninterview zu interessanten Themen hochgeladen. Im Wechsel dazu stehen die Videos von Jörg Dommershausen, in denen wichtige Aspekte der Rehabilitationsarbeit und etwaige Fragen erläutert werden. Somit bieten wir alle zwei Wochen einen interessanten Beitrag aus einem Portfolio verschiedener Themen.
Ihr habt selbst Fragen oder Anregungen zu unserer Sendung? Schreibt in die Kommentare!

Im nächsten Podcast geht es um die Beschäftigung am Arbeitsplatz bei Epilepsie. Hierfür steht uns Susanne Heggemann vom Reha-Aktiv-Bersenbrück zur Verfügung.

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