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Auf geht-s-der Reha-Podcast! Auf geht-s-der Reha-Podcast!

26.02.19, 00:06:00

Auf geht-s–der Reha-Podcast Folge 176 Berufliche Zukunft gestalten


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Schon in der Vergangenheit ist der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" auf die Möglichkeiten einer beruflichen Neuorientierung eingegangen. Damals ging es um die Angebote der Firma Malt|Harms aus Bremen (jetzt die Sendung als Link hinterlegen).

Aber es geht auch anders. Jörg Dommershausen begleitet ein Unfallopfer, dass nach seinem Unfall als selbstständiger Maurer nicht mehr arbeiten kann.

Die Sozialversicherungsträger konnten keine Leistungen gewähren. Hier springt die gegnerische Haftpflichtversicherung dem Unfallopfer zur Seite.

Rehamanagement-Oldenburg wurde hinzugezogen, um die Möglichkeiten der Teilhabe am Arbeitsleben auszuloten.

Aufgrund der Berufsbiografie des Klienten von rehamanagement-Oldenburg konnte rasch gemeinsam geplant werden, das Interesse am Beruf der Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) besteht.

Im Rahmen einer Assessmentmaßnahme gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt konnte geklärt werden, dass gute Chancen für den Betroffenen bestehen nach einer beruflichen Qualifizierung im Arbeitsleben wieder Fuß zu fassen.

Wenn man allerdings aufgrund des Berufslebens lange nicht mehr Theorie gelernt hat, dürfen die Stärken in diesem Bereich wieder aktiviert werden.

Der Klient von Jörg Dommershausen konnte im Rahmen eines Rehabilitationsvorbereitungslehrgangs (RVL) seine Stärken beim Lernen wiederentdecken. Altes Wissen wurde mithilfe des Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt wiederentdeckt und aufgefrischt. Dies hat dem Betroffenen auch eine Stärkung des Selbstwertgefühls gebracht.

Mit neuen Erfahrungen und neuem Schwung wird jetzt die berufliche Zukunft in einer zweijährigen Qualifikation zur Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung im Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt gemeinsam gestaltet.

Durch Praktika wird gewährleistet, dass eine Bindung an den ersten Arbeitsmarkt und der Chance einer Arbeitsaufnahme nach der Maßnahme erfolgt.

Die gegnerische Haftpflichtversicherung trägt die Kosten der beruflichen Neuorientierung und der Qualifizierungsmaßnahme. Dies war nur möglich, weil Unfallopfer, begleitender Rechtsanwalt und gegnerische Haftpflichtversicherung gemeinsam Lösungen konstruktiv gefunden haben.

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