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Auf geht-s-der Reha-Podcast! Neue Wege schaffen für Unfallopfer, Rechtsanwälte und Versicherungen im Personenschadenmanagement

Der "Auf geht's - der Reha-Podcast" richtet sich an (Verkehrs-)Unfallopfer und deren Angehörige, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Versicherungen die sich mit Personenschadenmanagement beschäftigen sowie an alle an sozialer, medizinischer und beruflicher Rehabilitation Interessierten. Ohne Fachsprache unterstützt der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige bei Ihrer Veränderung.


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Heute berichtet Manuela Malt von der Tätigkeit der Malt und Harms GmbH, dem Fachdienst für berufliche Integration.
Manuela Malt und Christiane Harms unterstützen mit Ihrem Team ihre Klienten im Bereich der beruflichen Orientierung und Integration. Dazu gehört auch die Perspektivklärung.

Fast 30 Jahre Erfahrung bringt Frau Malt in ihrer Arbeit mit. Die Malt und Harms GmbH unterstützt Rehabilitanden und Menschen mit Beeinträchtigungen aus dem Raum Norddeutschland im Auftrag der Renten-, Unfall- und Krankenversicherungen bei ihrer Beruflichen Rehabilitation

Die Beziehung zum Klienten stellt eine wichtige Grundlage für Manuela Malt und Christiane Harms Arbeit dar. Für die berufliche Orientierung gilt es, sowohl die Wünsche und Vorstellungen, aber auch Fähigkeiten des Klienten herauszuarbeiten. Hierfür ist ein Vertrauensverhältnis wichtig.

Im Zuge der beruflichen Wiedereingliederung muss zunächst die Situation der betreffenden Person erfasst werden, ehe geklärt werden kann, welche berufliche Perspektive sich bietet. Frau Malt und Frau Harms vermitteln mit ihrem Team ein Feedback zur körperlichen und mentatlen Verfassung des Klienten. Dies kann auch dazu führen, dass die Betroffenen ihre eigene Einschätzung anpassen müssen. Doch mit der passenden Beurteilung über die bestehenden Fähigkeiten entsteht eine realistische Perspektive für den weiteren beruflichen Werdegang.
Auch die Erkenntnis, dass es nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt klappt, ist wichtig und zielführend. Denn auch hierbei die Malt und Harms GmbH.

Die Stärkung der Persönlichkeit ist nicht nur für Vorstellungsgespräche und die Tätigkeiten innerhalb des Arbeitsplatzes nützlich, sondern auch im privaten Alltag zu positiven Ergebnissen.

Damit die berufliche Integration an einen passenden Arbeitsplatz auch Erfolg aufweist, begleitet und trainiert Manuela Malt mit ihren Klienten alle wichtigen Aspekte: Vom Lebenslauf über Bewerbungsschreiben bis hin zum Üben des Vorstellungsgesprächs wird die gesamte Vorbereitung abgedeckt.
Dies funktioniert vor allem auf Grund der vielfältigen Fachkompetenz im Team. Die verschiedenen Qualifikationen unterstützen die Klienten zielgenau an den Punkten, die für die Person wichtig sind.

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Die heutige Folge handelt von der ambulanten Rehabiltiation und wie Patienten eine hochwertige sowie wirkungsvolle ambulante Reha-Behandlung bekommen können. Der Begriff ambulante Rehabilitation bedeutet für den Patienten, er kann zu Hause wohnen bleiben und besucht täglich etwa vier bis sechs Stunden ein regionales Rehzentrum oder eine Rehaklinik mit Kassenzulassung. In den Reha-Einrichtungen behandeln Ärzte und Therapeuten mit allen notwendigen Maßnahmen, um Beschwerden zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und den Heilungsprozess wirksam zu unterstützen. Die Maßnahmen können unter anderem Massagen, Elektrotherapien, eine psychologische Behandlung, Entspannungsübungen und Krankengymnastik umfassen. Die Vorteile für den Patienten liegen darin, dass er sein gewohntes Umfeld nicht verlassen muss und trotzdem eine effiziente und umfassende Behandlung gewährleistet wird.

Ein aktueller Rehabilitationsfall aus seinem Berufsleben hat Jörg Dommershausen sehr nachdenklich gemacht: Ein junger Motorradfahrer verunglückt schwer. Nach dem Umfall muss er sich aufgrund der schweren Verletzungen an einem Bein und am Rücken mehreren Operationen unterziehen. Im Anschluss brauchte der junge Mann für mehrere Monate ein Fixateur extern am Bein. Dieses Gestell wird außen am Bein angebracht und dient vor allem dazu, nach komplizierten Brüchen den Knochen ruhig zu stellen. Mittlerweile konnte der Fixateur extern wieder entfernt werden. Im Verlaufe des Genesungsprozesses waren intensive therapeutische Maßnahmen notwendig, für welche die gesetzliche Krankenkasse aufkommen musste. Eine Haftpflichtversicherung oder ähnliches kam als Träger der Kosten nicht in Frage. Daher musste die gesetzliche Krankenkasse die Therapien verordnen und umsetzen. „Und da kommen wir zum Problem“ merkt Jan Dommershausen an. Der junge Student benötigt für die Rehabilitation viermal pro Woche Krankengymnastik und eine MTT, eine medizinische Trainingstherapie. In dieser Trainingstherapie wird die körperliche Leistungsfähigkeit wiederhergestellt. Dies umfasst die Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit.

Nun verweigerte der behandelnde Arzt im September dieses Jahres eine Fortsetzung der Reha-Maßnahmen, obwohl insbesondere die Krankengymnastik dringend notwendig ist, damit der junge Patient wieder aktiv am Leben teilhaben kann. Auf Anraten von Herr Dommershausen hat der Student einen Antrag bei der Krankenkasse eingereicht, damit er die benötigte Krankengymnastik außerhalb des Regelfalles bekommen und fortsetzen kann. Eine endgültige Entscheidung seitens der gesetzlichen Krankenkasse steht noch aus. Viele Patienten suchen in diesem Zusammenhang die Schuld bei der Krankenkasse. Doch das ist nicht immer der Fall. Auch der behandelnde Arzt kann dafür verantwortlich sein. In diesem Fall liegt der Hintergrund wahrscheinlich darin, dass das Arztbudget für gesetzlich Versicherte bereits im September ausgeschöpft ist. Demnach verordnete er keine weiteren Stunden Krankengymnastik. Die Berufsauffassung des Arztes ist bei solchen Fällen mehr als fragwürdig.

Weitere Informationen zum Thema Rehabilitation finden Sie unter: http://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/online-ratgeber-krankenversicherung/medizinische-versorgung-und-leistungen-der-krankenversicherung/vorsorge-und-rehabilitation.html

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Nach einem Unfall gibt es viele Veränderungen im eigenen Leben. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass man vieles nicht mehr so selbstständig schafft wie zuvor. Um nun die benötigten Leistungen zu bekommen, die einem zustehen, dafür ist Simone Lippold da. Mit ihrem Sachverständigenbüro Care-Expert in Hannover hilft sie ihren Klienten, im Paragraphendschungel der Rechte und Versicherungen den Durchblick zu bekommen.

Als Sachverständige wird sie dabei von Haftpflichtversicherungen, der Berufsgenossenschaft oder auch Anwälten und Richtern beauftragt, Gutachten zu erstellen. Hierbei stellt sie beispielsweise fest, welcher Mehraufwand seit dem Unfall auf den Menschen zukommt oder woher die bestehenden Einschränkungen eigentlich kommen. Schlussendlich verhilft Simone Lippold mit ihrer Arbeit den Betroffenen und Angehörige zu mehr Selbstbestimmtheit!

Aufgrund ihrer beruflichen Laufbahn weiß Simone Lippold ganz genau, womit sie es zu tun hat und auf was sie achten muss. Die gelernte Krankenschwester schaut bei ihren Begutachtungen hinter die Fassade der Betroffenen. Einige verbergen ihren Bedarf aus Scham, weil das selbstständige Leben nicht mehr wie gewohnt stattfindet.

„Zeigen Sie mir mal, wie Sie das machen?“ Diese Frage begleitet Simone Lippold bei all ihren Aufträgen. Damit erhält sie ein umfassenderes und oftmals echteres Bild von der Situation.

Bei standardisierten Tests, also Fragebögen, die am Schreibtisch entwickelt auf jeden Menschen angewendet werden, ungeachtet der individuellen Lage, kommt es oftmals zu Fehlern. Hinzu kommt die Tatsache, dass für viele Gutachter der zeitliche Rahmen viel zu eng vorgegeben wird. So kommt es auch zu schwerwiegenden Fehlkommunikationen zwischen allen Beteiligten. „Ein Defizit im System“, benennt es Jörg Dommershausen. Simone Lippold hat mit ihrem Sachverständigenbüro die Chance, dieses Defizit zu umgehen und Fehler aufzudecken. So können die Betroffenen die benötigte Unterstützung erhalten.

Auf Grundlage der erstellten Begutachtung organisiert Simone Lippold auch die pflegerische Versorgung ihrer Klienten. Hierbei können die Familienmitglieder ganz individuell in das System mit einbezogen werden. Entscheidend ist hierbei auch die Auseinandersetzung mit dem Steuerbüro. Somit werden die Familienmitglieder für ihre Pflege angestellt und die entsprechenden Sozialversicherungen werden gezahlt. Auch Arbeitszeiten und Urlaubstage werden ganz genau geplant, sodass die Pflege zu keiner Belastung wird. Je nach Lage wird die Zusammenarbeit mit Assistenz- und Pflegedienstleistern organisiert.

Somit rückt die Selbstbestimmung der Betroffenen wieder in den Mittelpunkt!

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2017 trat das neue Pflegestärkungsgesetz (PSG) in Kraft. Bereits zuvor kam es immer wieder zu Neuerungen, doch welche Vorteile und Veränderungen nun genau auftauchen, erklärt Simone Lippold vom Sachverständigenbüro Care-Expert. Was hat es mit den Pflegegraden auf sich? Welche finanzielle Unterstützung bekomme ich? Worauf muss ich achten? Hier gibt es einen Einblick in die Antworten dieser Fragen.

2013 sorgte das Pflegeneuausrichtungsgesetz für einen Wandel in der Pflege. Zuvor war die Bestimmung des Pflegezustands vor allem auf Menschen mit körperlicher Einschränkung ausgerichtet. Seit 2013 werden immer mehr kognitive Beeinträchtigungen mit in den Blick genommen.

Mit dem PSG II kommt es nun zu einem deutlichen Perspektivwechsel. Es werden nicht mehr die Defizite, sondern die Ressourcen eines Menschen betrachtet.

Die zuvor bestehenden fünf Pflegestufen (0 – 3, Härtefallregelung) werden nun durch die fünf Pflegegrade abgelöst. Jeder, der bereits einer Pflegestufe zugeordnet wurde, wird nun dem nächst höheren Pflegegrad überführt. Bei festgestellter eingeschränkter Alltagskompetenz wird der Pflegegrad sogar noch einmal um einen erhöht:

Die Einordnung nach Stufen hatte vor allem die Einschränkungen der Menschen im Fokus.
„Wie lange brauchen Sie für eine Aufgabe“, wurde gefragt. Die entsprechenden Minuten gaben Aufschluss auf die Pflegestufe. Dass allerdings einige Betroffene diese Aufgabe nur schaffen können, wenn sie dazu angeleitet werden oder die Schwierigkeiten in ganz anderen Bereichen wie beispielsweise der Teilhabe in der Gesellschaft oder der Orientierung liegen, wurde dabei nicht berücksichtigt.

Nun sind es acht Themenmodule, die anhand des Alltagslebens des Betroffenen überprüft werden. Damit werden auch kognitive Einschränkungen berücksichtigt.

So lässt sich der Grundsatz „Ambulanz vor Pflege“ besser umsetzen, da die Fähigkeiten des Menschen besser erkannt werden.

Allerdings fehlt es hier noch an der Übertragung auf die Sozialhilfe. Die finanziellen Leistungen werden nach wie vor nach einem Minutenaufwand berechnet. Eine Neuerung dieser Berechnungen steht noch aus.

Jedoch gibt es Erhöhungen der Pflegegelder und anderer finanzieller Unterstützungen. So können beispielswiese Menschen im Pflegegrad 1 als Ausgleich für das fehlende Pflegegeld für 125 Euro einen ambulanten Pflegedienstleiter anstellen.

Für Zuschüsse bei Umbaukosten gilt die Regel, dass zunächst der Pflegegrad ermittelt werden muss, ehe Gelder bewilligt werden. Hierfür ist auch eine Hausbegehung notwendig. Bis zu 4.000 Euro gibt es pro Maßnahme. Die „Maßnahme“ bezieht sich hierbei jedoch nicht auf einzelne Umbauten, sondern werden als Gesamtmaßnahme aufgrund der festgestellten Einschränkungen erfasst. Erst, wenn sich die Lage der Person verändert, kann dies als neue Maßnahme aufgefasst werden.

Diese und weitere Regelungen über Anträge und Hilfeleistungen werden im Buch „Praxisratgeber Pflegeversicherung“ von André Wieprecht und Annett Wieprecht-Kotzsch aufgegriffen und erklärt.

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An der Klinik am Sendesaal in Bremen gibt Jörg Dommershausen erneut einen Einblick in seine Arbeit als Reha-Manager. Zielsetzungen, Reha-Planungsgespräche und Alternativfindungen - trotz ständig wiederkehrender Muster ist jeder Fall ganz individuell!

Jörg Dommershausen berichtet von einem aktuellen Fallbeispiel: Ein Motorradunfall stellte das Leben eines seiner Klienten auf den Kopf. Zwar ist der Mann motiviert und zeigt Ehrgeiz, doch manche Zielsetzung scheitert an den Unfallfolgen; der Aspekt der Realitätsnähe in der SMARTen Zielsetzung kommt ihm dazwischen.

Das heißt jedoch nicht, dass alle Vorhaben zum Stillstand kommen. Es gibt immer Wege, etwas in Gang zu setzen: In diesem Fall kann über geeignete Hilfsmittel ein Teil der Defizite aufgefangen werden. Damit wird vieles im Alltag leichter.

Die Entscheidungen über Hilfsmittel ist dabei nicht so leicht zu treffen, wie es einem lieb sein mag. Der Auftrag besteht darin, das geeignete Hilfsmittel für den Klienten zu finden.

Ein Austausch mit den beteiligten Fachkräften ist dabei unerlässlich. Auch andere Aspekte wie die Kosten müssen überprüft werden. Doch der Aufwand lohnt sich, wenn damit eine Unterstützung des Klienten gewährleistet wird.

Auch die Klärung der medizinischen Rehabilitation fällt in den Bereich des Reha-Managers. Jörg Dommershausen steht im steten Austausch mit den Ärzten und Therapeuten. Welche Therapien helfen? Welche nicht? Wie lange ist die Maßnahme noch sinnvoll? Wie geht es weiter? Gibt es Alternativen? Diese und weitere Fragen stehen immer wieder im Fokus – die Antworten sind so individuell wie die Klienten selbst.

Es gilt stets das Für und Wieder abzuwiegen auf der Suche nach dem Optimum, das die derzeitige Situation des Klienten hergibt. Dabei geht es nicht darum, die alte Größe wiederzufinden, sondern seine neue 100% auszuschöpfen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Senden Sie uns gerne eine Mail an info@rehamanagement-oldenburg.de!

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