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Auf geht-s-der Reha-Podcast! Neue Wege schaffen für Unfallopfer, Rechtsanwälte und Versicherungen im Personenschadenmanagement

Der "Auf geht's - der Reha-Podcast" richtet sich an (Verkehrs-)Unfallopfer und deren Angehörige, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Versicherungen die sich mit Personenschadenmanagement beschäftigen sowie an alle an sozialer, medizinischer und beruflicher Rehabilitation Interessierten. Ohne Fachsprache unterstützt der "Auf geht's - der Reha-Podcast!" Verkehrsunfallopfer und deren Angehörige bei Ihrer Veränderung.


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Heute hat Jörg eine alte Bekannte besucht, die die Stammhörer des Auf geht’s - der Reha-Podcast! schon kennen.

Sabrina war schon in den Sendungen 107 bis 110.

Und für Sabrina sollte es weiter gehen. Sie war zwischenzeitlich zur Intensivtherapie im Aphasie-Zentrum-Vechta.

Jetzt stand für Sabrina einmal etwas Neues an. Sie hat sich vor einigen Monaten das Ambulanticum in Herdecke gemeinsam mit Jörg angesehen, weil sie einen neuen Therapieanreiz gesucht hat.

Die gegnerische Haftpflichtversicherung unterstützt Sabrina immer noch bei ihrer Rehabilitation. Und das nach mehr als fünf Jahren.

Jetzt war Sabrina für vier Wochen im Ambulanticum Herdecke. Sie erzählt in dieser Sendung des Auf geht’s-der Reha-Podcast!, mit welchen Zielen sie angereist ist.

Die Therapien im Ambulanticum haben Sabrina auch nach so langer Zeit nicht nur gut getan, sondern auch weiter gebracht.

Sabrinas Ziel war es zu Beginn der Intensivtherapie, mehr ihren gelähmten rechten Arm im Alltag einsetzten zu können. Dieses Ziel hat Sabrina erreicht.

Ein weiterer Wunsch von Sabrina ist es, sicherer im Alltag gehen zu können. Insbesondere arbeitet Sabrina auch daran, ihre persönliche Wegstrecke zu erweitern und möglichst ohne Hilfsmittel auszukommen. Hier ist sie schon ihrem persönlichen Ziel etwas näher zu kommen.

Und sie möchte noch mehr erreichen. Dafür muss es nach der Zeit im Ambulanticum Herdecke weiter gehen. Klar, das rehamanagement-Oldenburg Sabrina weiter auf ihrem Weg unterstützt. Dabei wird es erst einmal darum gehen, die gesetzliche Krankenkasse für die zukünftige Intensivtherapie zu gewinnen. Das dies nicht immer so ganz leicht ist, haben wir ja schon in einigen unserer Sendungen angedeutet.

Schlüsselwörter:
Intensivtherapie, Ambulanticum Herdecke, Physiotherapie, Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittslähmung, Dr. Krahl, Samuel Koch, Tetraplegie, Paraplegie

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Chancen ergreifen nach dem Unfall

Silvester 2015 änderte sich Christian Engels Leben von Grund auf. Während andere Menschen nur symbolisch den "Rutsch ins neue Jahr" vollziehen, kam der junge Mann aus Ostfriesland durch einen Autofahrer mit dem Motorrad ins Rutschen und musste sich nach mehrmonatigen Krankenhausaufenthalten, zahlreichen Operationen und Rehabilitationsmaßnahmen seine selbstständige Lebensführung zurück erarbeiten.

Ein unverschuldeter Motorradunfall

Im Reha-Podcast erzählt Christian von den Entwicklungen nach dem Unfall. An die ersten eineinhalb Monate kann er sich kaum mehr erinnern: Einige Tage lag er im Koma, danach benötigte er starke Schmerzmittel, die ihn immer wieder wegdämmern ließen. Sieben Operationen musste er schon in diesem Zeitraum über sich ergehen lassen. Ein Kompartmentsyndrom im Fuß, eine neuromuskuläre Störung oder Gewebe- und Organschädigung, das im Fall von Christian dazu führte, dass er seinen Fuß nicht mehr wie gewohnt steuern konnte. Eine Besserung schien unmöglich. Er musste seine Wohnung aufgeben und zu seiner Mutter zurückziehen.

Alternativen suchen, wenn der Erfolg nicht eintritt

Dazu kamen Schmerzen im mehrfach operierten Knie, deren Ursache sich erst in einem zweiten konsultierten Krankenhaus fand. Es waren noch Splitter im Knie. Hierdurch stand früh fest, dass Christian langfristig ein neues Knie benötigen würde. Die Rückkehr an seinen alten Arbeitsplatz als Fliesen-, Platten- und Mosaikleger wurde somit unmöglich. Die engagierte Anwältin konnte nicht den gewünschten Erfolg erwirken, weshalb rehamanagement-Oldenburg nicht nur über das Reha-Gespräch mit Dr. Mälzer den Kontakt mit Professor Vogt von der Medizinischen Hochschule Hannover anregte, sondern auch einen versierten Fachanwalt für Christian hinzuzog.[nbsp]

Chancen ergreifen, die Rechtsanwalt, Facharzt und Reha-Management aufzeigen.

Heute steht Christian Engels vor neuen Chancen, die er mit Disziplin und Ausdauer zu nutzen versteht: Vielfältige Fortschritte durch die Reha-Behandlungen verhelfen ihm Schritt für Schritt in ein neues Leben mit einer nun begonnenen Ausbildung als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, er hat eine neue, eigene Wohnung und wird von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners mit finanziellen Mitteln für die Behandlung sowie für den Neubeginn unterstützt.

Schlüsselwörter:
Motorradunfall, Reha, Kompartmentsyndrom, Berufsunfähigkeit, Rechtsanwalt, Haftpflichtversicherung

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Oh je. Jörg hat sich mit dem Haus Mecklenburg-Strelitz beschäftigt und die Königin Luise von Preußen „kennen gelernt“.

Sie ist im Schloss Hohenzieritz schon mit 34 Jahren gestorben und war in ihrer Epoche ein Vorbild für ihr Volk.

Sie galt zu ihrer Zeit als starke Frau und hat ihren Ehemann, den König Friedrich Wilhelm III von Preußen, stark unterstützt. Die beiden haben, trotz arrangierter Hochzeit eine gute Ehe geführt. Dazu gehörte auch, dass Königin Luise ihren Ehemann immer wieder mit ihrer Meinung und mit manchem Rat unterstützt hat.

Und was hat das nun mit Reha und Unfall zu tun? Ganz einfach. Welches Vorbild hast du? Königin Luise hat ihren Mann unterstützt. Wo bekommst du Unterstützung her? Es gibt also auch in der Vergangenheit Menschen, die dir als Vorbild dienen können.

Und Unterstützung hat auch immer etwas mit Zielen zu tun. Den jemand unterstützt dich, bei deinen Zielen. Sei es deine Familie, dein Arzt, die Reha-Klinik oder dein Therapeut.

Über Ziele lohnt es sich regelmäßig nachzudenken und diese zu planen. Sei es, dass es um deine privaten oder beruflichen Ziele geht.

Jörg hat mit seiner Frau regelmäßig Zeiten, in denen sie sich zu Planung ihrer Ziele zurückziehen. Dabei hilft eine Inventur der alten Ziele und der neuen Ziele.

Wann hast du dich das letzte Mal mit deinen Zielen beschäftigt?

Schlüsselwörter:
Reha-Ziele, Ziele erreichen, Ziele planen, Reha-Planung, Reha-Management

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Oh je, dass kann sich kaum einer vorstellen, kann aber passieren. Wenn ihr an Ausland und Unfall denkt, kommt vielleicht für euch als erstes der letzte oder nächste Urlaub in den Sinn.
Aber es geht auch anders und das kann fatale Folgen haben. Ich berichte euch heute, wie ihr in Deutschland verunfallen könnt, im Ausland landet und dann nicht mehr zur Behandlung zurückkommt. Konkret geht es um einen Klienten, der nach seinem Unfall in Holland landet und dann geht es los. Dabei ist die Behandlung von Querschnittslähmungen in geeigneten Zentren so wichtig.
Gerade in der Anfangszeit kann es bei Querschnittsgelähmten die Chance geben, dass bei richtiger Reha, die Auswirkungen des sogenannten spinalen Schocks, langfristig zu besseren Funktionen führen können.

Hört sich komisch und schwierig an. Ist aber bei einer Querschnittslähmung wichtig. Samuel Koch berichtet in seinem Buch „Rolle vorwärts“ selbst davon, was alleine ein Muskel alles an Freiheit bedeuten kann.
Nur so nebenbei, beide Bücher von Samuel Koch sind sehr gut zu lesen. Sie lassen auch erahnen, was wichtig und unwichtig ist.
Egal. In meinem Fall ging es darum die beste und schnellste Lösung zu finden. Nachdem die gesetzliche Krankenkasse noch lange prüfen wollte, was denn nun mit dem EU-Recht und dem zwischenstaatlichen Recht so möglich ist, ging es um pragmatische Lösungen. Für den Betroffenen und nicht um zwischenstaatliche Fragen.

Ein toller Arzt aus dem Belegungsmanagement des BG-Klinikum Hamburg hatte schon eine genaue Idee wie es im Sinne des Betroffenen gut laufen kann.
Fehlten nur noch ein Hubschrauberflug und eine Kostenzusage dafür und ein Bett im Querschnittsgelähmtenzentrum des BG-Klinikum Hamburg.

Die Mitarbeiterin der Versicherung hat fantastisch reagiert und gleich gesagt: „Wir machen das, es geht hier darum zu helfen!“. Ein Schreiben über die Kostenzusage ging keine 15 Minuten später an das Belegungsmanagement des BG-Klinikum Hamburg.
Glück im Unglück, das auch noch rasch ein Bett im Querschnittsgelähmtenzentrum des BG-Klinikum Hamburg frei wurde.
Jetzt kann der Betroffene innerhalb weniger Tage die Behandlung erhalten, die er benötigt.
Machen wir uns aber nichts vor. Hier ging es gut, in vielen anderen Fällen warten Menschen auf dringend benötigte Behandlungsplätze. Und auch ich musst in der Vergangenheit schon mitfiebern, dass ein Platz frei wird, um zum Behandlungserfolg zu kommen.

Deswegen eine Bitte:
Dieser Fall zeigt, dass ihr auch einmal unfreiwillig im Ausland behandelt werden könnt. Klärt euren (Zusatz-) Versicherungsstatus, damit eurer Rückkehr bürokratische Hürden nicht im Wege stehen.

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Heute war ich in Mettingen im Einsatz. Eine ältere Dame ist gestürzt und hat sich den Oberarm gebrochen. Lohnt sich da noch Hilfe in Form von Reha-Management?
Da mich immer viele fragen, was eigentlich so mache und wo, nehme ich mir vor öfters mal ein Video zur Verfügung zu stellen. Damit könnt ihr den Inhalt meiner Arbeit ein wenig kennen lernen. Klientinnen und Klienten bekommt ihr natürlich nicht zu Gesicht. Da gibt es ja den Datenschutz für.

Aber zurück zu meiner Klientin. Sie war im häuslichen Bereich gestürzt. Kostenträger für die Tätigkeit von rehamanagement-Oldenburg ist eine private Unfallversicherung, die ihre Kunden sehr umfangreich mit Leistungen aus dem Reha-Management unterstützt. Leistungen sind erst einmal zulasten der gesetzlichen Sozialversicherungsträger zu erbringen. Da kann man durch Anträge oder Widersprüche schon viel korrigieren, was erstmal abgelehnt wird.

Selbst manches Telefonat mit den Krankenkassen will nicht immer gleich zum richtigen Ergebnis führen. Wenn es dann in den Widerspruch geht, dann klappt es. Das ist manchmal sehr verwunderlich.

Wir hatten in diesem Fall einen Fall eines jungen Mannes, dem man Neuropsychologie abgelehnt hatte. Obwohl dies eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen ist. Nach dem wir etwas „Rabatz“ gemacht hatte, ging es doch.

Therapeutische Unterversorgung ist leider der Regelfall. Stellt sich die Frage, warum dies ist, denn meine Erfahrung ist, dass durch zielgerichtete und umfangreiche therapeutische Versorgung Pflege verhindert oder Erkrankungs- und Unfallfolgen gelindert werden können. Dies scheint aber nicht das Bestreben von allen gesetzlichen Leistungsträgern zu sein, wenn es auch in den Sozialgesetzbüchern steht.

Die ältere Dame geht jetzt zurück in ihr altes Wohnumfeld. Sie hat eine tolle Familie, die einiges auffängt und sich um die ältere Dame kümmert. Wir von rehamanagement-Oldenburg können da nicht viel helfen, außer Tipps geben.

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